Unfall, Koma, verliebt in einen Unsichtbaren ... mindestens bei all jenen, die zu Marc Levys hanebüchenem Bestseller "Solange du da bist" Tränen vergossen, sollte es da klingeln. Oder auch bei jenen, die die nervenaufreibende Verfilmung mit Reese Witherspoon von 2005 gesehen haben. Dass man aus dieser Grundidee auch eine reizende romantische Komödie machen kann, in der einen nicht allzu viele Logiklöcher immer wieder aus der Stimmung reißen, zeigt jetzt tatsächlich SAT.1. Allein schon bei der Besetzung der Hauptdarstellerin hat der Sender alles richtig gemacht: Diana Amft, Star der RTL-Serie "Doctor's Diary". Solange sie da ist konnte schon mal nicht allzu viel schiefgehen bei dem gewagten Vorhaben.
Auch die Chemie zwischen Diana Amft und Stephan Luca als verzweifeltem Geist stimmt. - Alles hätte gerade so schön sein können: Jana (Amft) bekommt noch morgens im Auto einen Anruf, dass sie als Angestellte eines Reisebüros die beste Buchungsrate des Jahres vorweisen kann und eine Reise nach Ägypten gewonnen hat. Entwickler Tom (Luca) hat nach fünf Jahren Arbeit endlich die Lösung und somit einen neuen Korrosionsschutz für Flugzeuge erfunden. Enthusiastisch telefonierend läuft er auf die Straße. Da passiert's. Jana fährt Tom mit ihrer alten Ente über den Haufen.
Es kommt, wie es in einem solchen Film kommen muss: Toms Körper liegt im Koma, und sein Geist sucht Jana heim. Sie soll dafür sorgen, dass die Firma von seiner Erfindung erfährt. Nachdem Toms Vorgesetzter aber die Idee kurzerhand für sich beansprucht, soll sie das richtig stellen: einbrechen, um Beweise zu sichern; sich für irre halten lassen, weil sie mit sich selbst spricht ... Eigentlich ist Jana auch mit ihren Gedanken ganz woanders: Ihr neuer Freund Max (Lucas Gregorowicz) hat ihr nämlich nach nur drei Monaten einen Heiratsantrag gemacht. Der schnöselige Workaholic verwöhnt sie zwar von vorne bis hinten, doch Jana ist sich nicht sicher. Dass Tom sich auch da immer wieder einmischt und ihr zunehmend sympathischer wird, erleichtert die Entscheidung für ein Ja nicht unbedingt. Und dann wollen die Eltern des Unfallopfers dem Wunsch ihres Sohnes nachkommen und die lebenserhaltenden Geräte abschalten lassen ...
Klingt reichlich kompliziert, ist aber unterhaltsam und gefühlvoll im winterlichen Hamburg inszeniert (Drehbuch: Barbara Jago; Regie: Ulli Baumann). Obendrein kommt es bei "Kein Geist für alle Fälle" dann doch nicht so, wie es der Zuschauer natürlich erwarten würde. Die Geschichte findet sogar noch ein geistreiches Ende.
Es wurden 19 anonyme Bewertungen abgegeben.
Wiederholungen:
Kein Geist für alle Fälle (9:00 - SAT.1 - 23.1.2010), 3 Punkte
Kein Geist für alle Fälle (9:35 - SAT.1 - 23.1.2010), 1 Punkte
Auch die Chemie zwischen Diana Amft und Stephan Luca als verzweifeltem Geist stimmt. - Alles hätte gerade so schön sein können: Jana (Amft) bekommt noch morgens im Auto einen Anruf, dass sie als Angestellte eines Reisebüros die beste Buchungsrate des Jahres vorweisen kann und eine Reise nach Ägypten gewonnen hat. Entwickler Tom (Luca) hat nach fünf Jahren Arbeit endlich die Lösung und somit einen neuen Korrosionsschutz für Flugzeuge erfunden. Enthusiastisch telefonierend läuft er auf die Straße. Da passiert's. Jana fährt Tom mit ihrer alten Ente über den Haufen.
Es kommt, wie es in einem solchen Film kommen muss: Toms Körper liegt im Koma, und sein Geist sucht Jana heim. Sie soll dafür sorgen, dass die Firma von seiner Erfindung erfährt. Nachdem Toms Vorgesetzter aber die Idee kurzerhand für sich beansprucht, soll sie das richtig stellen: einbrechen, um Beweise zu sichern; sich für irre halten lassen, weil sie mit sich selbst spricht ... Eigentlich ist Jana auch mit ihren Gedanken ganz woanders: Ihr neuer Freund Max (Lucas Gregorowicz) hat ihr nämlich nach nur drei Monaten einen Heiratsantrag gemacht. Der schnöselige Workaholic verwöhnt sie zwar von vorne bis hinten, doch Jana ist sich nicht sicher. Dass Tom sich auch da immer wieder einmischt und ihr zunehmend sympathischer wird, erleichtert die Entscheidung für ein Ja nicht unbedingt. Und dann wollen die Eltern des Unfallopfers dem Wunsch ihres Sohnes nachkommen und die lebenserhaltenden Geräte abschalten lassen ...
Klingt reichlich kompliziert, ist aber unterhaltsam und gefühlvoll im winterlichen Hamburg inszeniert (Drehbuch: Barbara Jago; Regie: Ulli Baumann). Obendrein kommt es bei "Kein Geist für alle Fälle" dann doch nicht so, wie es der Zuschauer natürlich erwarten würde. Die Geschichte findet sogar noch ein geistreiches Ende.
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